Welches Speisesalz macht uns gesünder?

Das neue Jahr beginnt und die ersten guten Vorsätze für das neue Jahre wurden begonnen in die Tat umzusetzen. Einige wurden nach wenigen Stunden bereits wieder beendet oder zur Umsetzung auf das nächste Jahr verschoben. Oft drehen sich diese Vorsätze um das Thema Gesundheit und Ernährung. Ein wichtiger Teil unseres täglichen Lebens und der gesunden Ernährung ist unter anderem auch unsere Einstellung zum richtigen Verzehr von Speisesalz. Dabei stellt sich oft die Frage:

Welches Salz ist das Gesündere? Wieviel darf ich am Tag davon essen? Muss ich Salzverlust beim Sport ausgleichen? Welche Folgen kann übermäßiger Salzverzehr haben?

Auf dem ersten Blick ein unscheinbares kristallines weißes Pulver, welches in seiner Qualität und Herkunft jedoch erhebliche Unterschiede aufweisen kann. Unser herkömmliches Speisesalz besteht zu etwa 97% aus Natriumchlorid, oft angereichert mit Jod oder anderen Substanzen zur Feuchtigkeitsminderung. Durch die raffinierte Herstellung sind weitere chemische Substanzen im Salz gebunden.

In Meersalz hingegen sind noch weitere gesunde Stoffe enthalten, unter anderem Kalium, Magnesium und Mangan. Die Gewinnung dieses Salzes aus Meerwasser ist aufgrund der zunehmenden Verschmutzung der Weltmeere mit schädlichen Toxinen verunreinigt. Seit den letzten Ölkatastrophen und dem großen Atomunglück in Japan hat die Belastung gefährlicher Stoffe wie Quecksilber und Dioxin zugenommen. Zusätzlich werden bei der Raffinierung weitere chemische Zusätze beigegeben. Wer dennoch gutes Meersalz genießen will sollte darauf achten, dass es aus sauberen Gewässern gewonnen wurde und nicht raffiniert worden ist.

Eine weitere Alternative zum bekannten Speisesalz ist das Himalayasalz. Auch dieses Salz besteht zu 97% aus Natriumchlorid. Der Vorteil dieses Salzes sind die vielen zusätzlichen enthaltenen Stoffe und der Abbau im Gebirge, weit weg von Verschmutzungen und schädlichen Umwelteinflüssen. Zusätzliche gesunde Stoffe, wie im Meersalz, sind auch hier zu finden. Dieses Speisesalz bekommt man vorwiegend in Reformhäusern oder Naturkostläden. Angeblich heilt dieses Salz Zivilisationskrankheiten und wird gepriesen als Allheilmittel oder als der Urquell des Lebens. Wissenschaftlich konnte die Wirkung bisher jedoch nicht bestätigt werden.

Gemeinsam haben jedoch alle die gleiche Wirkung bei übermäßigem Verzehr. In seiner Form als Speisesalz ist unserem Körper das Natriumchlorid fremd. Beim Lösen von Speisesalz, legt sich eine Hülle aus Zellwasser um die einzelnen Bestandteile des Salzes. Der Körper bildet so zusätzliches Wassergewebe, um das Natriumchlorid isolieren zu können. Ist das Wasser verbraucht lagert es das Salz sich ab und kann zu Problemen in Gelenken oder auch zu Nierensteinen führen.

Dennoch ist Salz für viele Prozesse in unserem Körper zuständig. Wie fast überall macht auch hier die Dosis das Gift. Ein hochwertiges Salz in der richtigen Menge verhilft uns zu einem starken Knochenbau, regelt den Wasserhaushalt, hilft den Blutdruck und den Blutzucker zu regulieren und unterstützt zudem unsere Libido. In vielen Nahrungsmitteln ist bereits Salz enthalten, so dass auch Sportler in der Regel mit wenig zusätzlichem Salz auskommen. Täglich benötigt ein Erwachsener ungefähr 1,4 Gramm Speisesalz.